Die Tomaten schmeckten wie Tomaten, die Bananen wie Bananen und die Mandarinen nicht wie Clementinen. Die Guten waren im Westen, die Bösen im Osten. Im Fernsehen wurde das Programm angesagt und nicht die Produktplatzierung. Der Chatroom war die Waschküche und getwittert wurde im Schlafzimmer. Der Postler hörte auf „Briefträger“ und nicht auf „Zalando“. „Mobbing“ war höchstens ein Modewort fürs Aufwischen und „Mail“ ein Dialektwort für ein Grundnahrungsmittel, zu dem man heute Quinoa sagt. Sogar die Milch war gesund und nicht lactoseintolerant. Monsanto war nicht Bayer, Klagenfurt nicht Cordoba, Wien hingegen schon immer Chicago - die lebenswerteste Stadt der Welt. Das schreit natürlich nach „Veränderung“.

Die Reisehighlights

Alles war gut – doch jetzt muss alles besser werden! „Schwarz-braun ist die Haselnuss, schwarz-braun bin auch ich“, singen die Polizeipferde aus dem Liederbuch ihrer Stallburschen. Da bekennt auch die Regierung Farbe. Aus Marketing-Gründen hat man sich für türkis-blau entschieden, wie das Meer in den Urlaubsträumen der Österreicher, oder die Klosteine aus der Werbung: Always sauber und ultrarein. Andere Farben kommen kaum mehr vor. Ein Teil der Roten bewegt sich im infraroten Bereich, der andere ist am Viktor-Adler-Platz blau angelaufen, Pilz ist auf der Suche nach der Farbe, die die Grünen zur Gänze verloren haben, und die Pinken sind ... halt pink. Das Innenministerium bestellt neue Überwachungskameras, denn alle sind scharf auf die neueste Elektronik: Liberté, Egalité, Full-HD! Manche Probleme lösen sich auch von alleine: Tausende Studenten verlassen die Uni und bewerben sich für einen Job als Bundeskanzler. Und bald können wir das ganze Jahr auf Sommerfrische fahren, weil der Sommer kein Ende mehr nimmt.

Wird Ihnen schon schlecht vor lauter Glück? Dann seien Sie beruhigt: Nicht alles wird gut. Immerhin sind wir in Österreich.

Und allen Pessimisten ins Stammbuch: Auf dem Mars ist auch kein Leben möglich!

 

 

Eine kabarettistische SIMPL-Revue von Michael Niavarani und Albert Schmidleitner 

Darsteller: Astrid Nowak, Alexandra Schmid, Joachim Brandl, Martin Buchgraber, Roman Frankl, Alexander Sedivy und Ernst G. Vokurek | Conference: Joachim Brandl | Choreographie: Ernst G. Vokurek | Musikalische Leitung: Erwin Bader | Kostüme: Gaby Rajtora-Nachtigall | Regie: Leo Maria Bauer

Reiseverlauf

Abfahrt gegen Mittag Schwertberg - Mauthausen - Linz/Urfahr - Linz/HBF - St. Valentin/Landzeit - Wien. Vorstellungsbeginn jeweils 16.00 Uhr. Nach Vorstellungsende Fahrt zum Heurigen, Aufenthalt bis 21.30 Uhr und Rückfahrt.

 

REISEPREIS pro Person ab € 86,- bis € 112,- (je nach Verfügbarkeit)

Ihre Inklusiv-Leistungen

  • Busfahrt im modernen Reisebus
  • Simpl-Eintrittskarte der gebuchten Kategorie (je nach Verfügbarkeit)
  • Heurigenbesuch im Anschluss an die Simpl Vorstellung (Rückfahrt 21:30 Uhr)
  • Vorverkaufs- und Besorgungsgebühren

REISE UNVERBINDLICH BUCHEN

Nach Erhalt Ihrer unverbindlichen Buchung wird diese von unserem Reiseteam auf Verfügbarkeit geprüft und innerhalt von 24 Stunden per E-Mail oder telefonisch beantwortet.

Persönlichen Daten
Adresse
Reise Details
Person 1
Person 2
Person 3
Person 4
Person 5
Person 6
Person 7
Person 8
Person 9
Person 10
Weitere Buchungshinweise/Wünsche